Dienstag, 21. Februar 2012

BEISPIEL - BLOGTEXT: Googles neue Datenschutzbestimmungen und die Konsequenzen


In Sachen Datenschutz wird im Hause Google derzeit mit 60 Bestimmungen gearbeitet. Das soll sich schon in wenigen Wochen ändern, Google plant zu diesem Zweck eine völlig neue Datenschutzbestimmung, die sämtliche von Google bereitgestellten Dienste abdecken soll. Erste auffällige Konsequenz: Google kann noch mehr Daten von seinen Usern sammeln. 


Es soll einfacher werden

Google argumentiert mit Vorteilen für den Nutzer. Durch die neuen Regelungen muss der Nutzer eben nicht für jeden der zahlreichen Dienste von Google neue Datenschutzbestimmungen studieren und diese dann akzeptieren, fortan wird einmal eine Bestimmung „abgearbeitet“, die dann für alle Dienste gilt.
Die neuen Bestimmungen gestatten es Google allerdings auch, mit den gesammelten Daten der Nutzer neue Schritte zu unternehmen und dafür sogar noch mehr Daten als bisher zu sammeln. Mit diesem Schritt sollen unter anderem die Ergebnisse bei der Google-Suche noch besser und genauer werden. Vor allem nicht eindeutige Suchanfragen wie „Pink“, „Puma“ oder „Golf“ sollen besser selektiert werden können.
Personenbezogene Werbung, wie sie Google heute schon schaltet, soll noch genauer und auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten sein.
Ganz neue Dienste will Google auch noch auf die Beine stellen, etwa eine Erinnerungsfunktion, die darüber informiert, wenn wir beispielsweise in Zeitnot bei Einhaltung eines Termins geraten. Der Dienst soll aus Standortbestimmung, Kalendereintrag und diversen Straßenverkehrsinfos errechnen können, wie lange wir noch bis zum Zielpunkt brauchen und entsprechend warnen bzw. informieren.

Transparente Nutzerdaten


Google verspricht allen Nutzern, die gesammelten Daten transparent zu verwenden. So soll es jedem Nutzer möglich bleiben, selbst zu bestimmen, was mit den eigenen Daten geschehen soll. Jeder soll so unter anderem die personenbezogene Werbung ausschalten können.
Google gibt ferner an, zu keiner Zeit Adressen oder sonstige Nutzerdaten an Dritte zu verkaufen.

Die angekündigten Änderungen werden natürlich insbesondere die Nutzer betreffen, die über ein Google-Konto verfügen und verschiedene Google-Dienste wie GMail, Kalender oder Google+ nutzen. Wer Google nur als reine Suchmaschine nutzt, ist von den Änderungen nicht betroffen.

-Daniel D. Eppe-

Montag, 13. Februar 2012

Neue Kunden durch Google+?


Google+ als soziale Plattform hat immer noch schwer gegen die Konkurrenz zu kämpfen und so tut der Internetriese (fast) alles, damit die Besucherzahlen weiter steigen. Unternehmen sind in diesem Zusammenhang besonders willkommen. Und wer es richtig anstellt, der kann als Unternehmer mit Google+ auch noch so einige neue Kontakte generieren und Kunden gewinnen. 


Los geht’s – die erste eigene Google+-Seite

Aller Anfang sei schwer, heißt es. In vielen Dingen mag das stimmen, beim Anlegen einer Google+-Seite allerdings nicht. Nachdem man einen Google-Account angelegt hat, kann man unter http://www.google.com/+business/ binnen Minuten seine erste Firmenseite erstellen.
Und wenn man seine Google-Seite liebevoll gestaltet und mit Inhalten füllt, sollten diese auch gleich optimiert werden. Grund: Google fügt die Unternehmensseiten zu den ganz regulären Suchergebnissen hinzu. Wer hier vorsorgt, dürfte sehr rasch gefunden werden und sich auf vorderste Plätze bei den Ergebnissen freuen.
Vorsorge heißt konkret: Die Unternehmerseite sollte Informationen für potenzielle Kunden bereithalten, die auch gelesen werden. Die Erstellung entsprechender optimierter Texte kann sehr lohnenswert „outgesourct“ werden, etwa an www.ONLINETEXTE.com.

Und warum ist Google+ für Unternehmer nützlich?

Hat ein Nutzer ein Unternehmen durch den +1-Button positiv bewertet, beeinflusst das durchaus die Sucherergebnisse. Andere potenzielle Kunden werden durch die Google-Suche schneller an das Angebot herangeführt und beschäftigten sich eher damit.
Hat ein befreundeter Google+-User gesucht, dann bekommt er ganz prominent angezeigt, dass der Unternehmer hier etwas über seine Google-Plus-Seite anbietet und das bereits gut bewertet wurde. Es handelt sich also sozusagen um eine personalisierte Anzeige, die – wenn die Branche gerade passt – geschäftlich durchaus etwas bewegen kann.

Die Sache beschleunigen

Es ist für Firmenseitenbetreiber bei Google+ also durchaus wichtig, immer wieder neue „+1“ zu bekommen. Um der Sache etwas auf die Sprünge zu helfen, lohnt sich beispielsweise der Einbau des „+1-Buttons“ in die eigene Firmenwebseite. So hat jeder Besucher ganz einfach die Möglichkeit, über seine Kreise ein Unternehmen weiter zu empfehlen. Auch praktisch: die Verbreitung des Buttons per E-Mail. Der Button kann entweder in bestimmte Mails eingearbeitet werden oder aber auch als „Dauergast“ in der Signatur. Ohne Frage dürfte es hier immer wieder ein zusätzliches „+1“ geben. Das lohnt sich natürlich auch für andere Dienste wie Facebook und Co.!

Montag, 6. Februar 2012

BEISPIEL - BLOGTEXT: Subjektives Gesundheitsempfinden als zuverlässiger Prädiktor für Demenz?


Die Vorstellung, von einer heimtückischen Krankheit seiner kompletten Erinnerungen und damit seines ganzen Lebens grausam beraubt zu werden, ist schrecklich. Darum suchen Wissenschaftler in aller Welt sowohl nach möglichen Therapieansätzen, als auch nach einem verlässlichen Frühwarnsystem, das einer rechtzeitig einsetzenden Behandlung die besten Chancen auf Erfolg einräumt. Denn wenn die ersten Vergesslichkeiten, die ersten Gedächtnislücken und die ersten Konzentrationsstörungen am sich mental eintrübenden Horizont auftauchen, hat die Demenz ihr zerstörerisches Werk schon flächendeckend begonnen. Jetzt hat ein französisches Forscherteam eine wertvolle Entdeckung gemacht, die einen völlig neuen diagnostischen Ansatz auf den Weg bringen könnte. Und das zu einem derart frühen Zeitpunkt, der berechtigte Hoffnungen begründen könnte. 


Die "befangene" Gesundheitsbefindlichkeit als objektives Vorhersagekriterium

Ein ganzes Rudel französischer Koryphäen wollte die Frage beantworten, welche schon frühzeitig erkennbaren Marker den Facharzt für Neurologie oder den Facharzt für Psychiatrie schnellstens für die Verdachtsdiagnose Demenz hellhörig werden lassen sollten. Dabei wurde das Forscherteam auf einer Ebene fündig, die ebenso schlicht zu erheben ist, wie unproblematisch einfach abgefragt werden kann. Dazu müssen die Patienten nur dazu Stellung nehmen, wie sie selbst ihren eigenen Gesundheitszustand einstufen würden. Um das Sensationsergebnis hier schon mal kurz vorweg zu nehmen: Personen, die ihrer Gesundheit und ihrem Befinden habituell die Schulnoten "Vier minus" oder gar "Fünf bis Sechs" geben, tragen ein um verblüffende 70 Prozent erhöhtes Risiko, im Laufe der folgenden Jahre an Demenz zu erkranken. Eine Diagnose, an die im Moment der Befragung noch nicht mal ansatzweise zu denken war.

Die Studie

Im Rahmen einer aufwendigen Langzeitstudie interviewte das französische Expertenteam die stolze Menge von 8.169 freiwilligen Testpersonen. Zu Beginn der Studie wurden die Probanden gebeten, sich selbst hinsichtlich des ihnen eigenen Gesundheitszustandes einzuordnen. In der Folge gingen sieben lange Jahre ins Land, in denen die Forscher immer mal wieder unaufdringlich nach dem Rechten sahen, und ihre statistischen Erhebungen vervollständigten. Es war zu konstatieren, dass von allen befragten Personen 618 im Verlauf der Studie eine Demenz entwickelten. Dabei wurden die folgenden Zusammenhänge offenbar:

- Diejenigen, die ihren Gesundheitszustand als gerade eben noch so ausreichend oder als ungenügend eingestuft hatten, waren von einer um 70 Prozent gesteigerten Erkrankungswahrscheinlichkeit betroffen.

- Wer seine Gesundheit als ausreichend, aber eben auch nicht besser beschrieben hatte, trug immerhin noch ein um 34 Prozent gesteigertes Risiko.

- All jene, die mit ihrer Gesundheit so weit zufrieden waren, mussten kein gesteigertes Erkrankungsrisiko befürchten.

Wohl gemerkt: Als die Probanden ihre Gesundheit benoten sollten, waren die für Demenzen typischen Frühsymptome komplett abwesend und überhaupt kein Thema. Erst Jahre später zeigten sich die fatalen Zusammenhänge. Das bedeutet, dass für einen Arzt die Tatsache, dass ein Patient sich selbst als "durch und durch schlecht zurecht" beschreibt, ein sehr ernst zu nehmendes Alarmsignal in Sachen aufkommender kognitiver Hirnfunktionsstörungen sein sollte.

Wo ist die Henne, wo das Ei?

Das kann man derzeit leider noch nicht sagen. Bewerten die betroffenen Menschen ihre Gesundheit schlecht, weil sie im tiefen Unterbewusstsein die Bedrohung ihrer geistigen Integrität schon herandämmern spüren? Oder kommt die Demenz einfach nur gerne zu den genuin Klagsamen? Das zu klären, wird weitere wissenschaftliche Kapazitäten beanspruchen.

-Carina Collany-

Sonntag, 29. Januar 2012

Wo man Unique Content nicht vergessen sollte


Dass doppelter Content, also Text, der an zwei oder mehreren Stellen einer Webseite, eines Blogs oder Co. auftaucht, für die Bewertung durch Google und andere Suchmaschinen ungünstig ist, hat sich wohl schon längst herumgesprochen. Unique Content ist in aller Munde und doch gibt es gewisse Fallen, bei denen man dann doch nicht an Unique Content denkt. Dann nämlich, wenn sich das geschriebene Wort nicht gleich dem Leser präsentiert, sondern sich im Background einer Webseite befindet. Gemeint sind hier die sogenannten Alt-Tags, die beispielsweise zur Beschreibung von Bildern verwendet werden. 


Aus der Praxis: Fehlender Unique Content im Webshop

Wer einen Webshop betreibt, der nimmt möglicherweise auch einmal ein Produkt in mehrfacher Ausführung auf. Eigentlich geht es immer um das gleiche Produkt, lediglich die Farbgebung ist eine andere. Um die zugehörigen Bilder zu beschriften, kommen (und das ist ja eigentlich auch legitim) immer die gleichen Worte zum Einsatz, Unique Content ist das allerdings nicht. Google ist aber auch in diesem Bereich nicht zimperlich und entlarvt jede Form von doppeltem Content sofort. Es ist vorgekommen, dass sich nach Produktupdates in Onlineshops (bei denen die Alt-Tags auf eben diese Art und Weise bedient wurden) die Besucherzahlen binnen kürzester Zeit mehr als halbiert haben. Möglicherweise schon erreichte Top-Platzierungen bei der Google-Suche sind ebenfalls verloren und ziehen mitunter drastische wirtschaftliche Folgen nach sich. Mit Unique Content wär das nicht passiert.

Und wie geht man mit Alt-Tags richtig um?


Dieser für den Besucher einer Webseite unsichtbare Text dient als Beschreibung von eingebundenen Elementen, wie beispielsweise Bildern. Hilfreich sind diese Beschreibungen für blinde Menschen, da diese sich durch die Alt-Tags (wenn diese richtig verwendet wurden) über den Bildinhalt einer Webseite informieren können. Google ist sozusagen auch „blind“ ,zumindest was Bilder betrifft. Daher interessieren sich die Robots der Suchmaschine besonders für die Alt-Tags und lieben es zudem, wenn sie hier Unique Content vorfinden.
Um es Google nun recht zu machen (und ganz nebenbei auch für den Besucher eine gewisse Abwechslung zu bieten) sollte jede Bildbeschreibung und jeder zugehörige Alt-Tag einen einzigartigen, also Unique Content, darstellen.
Diese Aufgabe ist natürlich nicht immer ganz einfach, zumal diese Beschreibungen möglichst kurz ausfallen sollten. Wer sich die Aufgabe selbst nicht zutraut, kann auf die Erfahrung und das Know-how von Experten zurückgreifen, die täglich den von Google gewünschten Unique Content in allen Varianten erstellen. Der Draht zu diesen Textern führt über www.onlinetexte.com und endet mit Alt-Tags, die von Google belohnt werden.

Donnerstag, 26. Januar 2012

BEISPIEL - BLOGTEXT: Bundespräsident: Ein Amt zum Abschaffen?


Was macht man mit einem inzwischen komplett demontierten Wolff mit "u", der in seinem Schloss nur wenig mehr als verbrannte Ehre, pardon, verbrannte Erde hinterlassen hat? Man sucht, nolens volens, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin, die irgendwie den glaubhaften Eindruck vermitteln, für die nächsten fünf Jahre weder sich selbst noch ihr hohes Amt ad absurdum zu führen, oder der öffentlichen Lächerlichkeit preiszugeben. Allerdings sollte in diesem Spannungsfeld zwischen täglich deutlich hervorblitzender Amtsverfügbarkeit und hochpolitischem Nachfolgegerangel eine gänzlich andere Option nicht demokratisch undiskutiert bleiben: Die komplette Abschaffung des Bundespräsidentenamtes. Tatsächlich könnte Deutschland bestens auf diese absurd hoch dotierte und Steuergelder fatal vernichtende Position eines Quasi-Monarchen verzichten. Und das lässt sich auch bestens begründen. Professionelle Unternehmensberater würden da jedenfalls sofort uneingeschränkt zustimmen.



Was macht so ein Bundespräsident eigentlich den lieben langen Tag für sein vieles Geld?

Allen Wikiwissern ist es geläufig (oder zumindest problemlos nachlesbar), dass ein Bundespräsident im Wesentlichen nur zum Repräsentieren da ist. Das bedeutet konkret:

- Er empfängt zu Jahresbeginn einen Haufen stark geschminkter Blagen, die sich kieksend für die heiligen drei Könige ausgeben.

- Er empfängt außerdem eine Menge älterer Hochstapler, die sich irgendwie für gesellschaftlich oder politisch wichtig halten, und die viel zu viel teuren Sekt vertragen. Selbstverständlich alles auf Kosten der Steuerzahler.

- Er mimt den großdeutschen Grüßaugust, wo und wann auch immer.

Hallo? Dafür haben andere Staaten ihre völlig zu recht verehrten Monarchen. Und das ist immerhin grundehrlich. Bevor sich der Deutsche also über jene Menschen lustig macht, die sich für teuer Geld Könige und Kaiser halten, sollte er sich erst mal an die eigene Staatsnase fassen, solange im Schloss Bellevue noch irgendjemand seine hoffnungslos überdimensionierte Apanage bezieht.

Ist da sonst gar nichts mehr?


Das fragt sich nicht nur V'ger (aus "Star Trek: The Motion Picture"), das fragen sich inzwischen auch immer mehr deutsche Steuerzahler. Und einmal mehr hilft uns Germanen Terranern das Wiki auf die Wissenssprünge. Denn der Bundespräsident, man lese und staune, hat urplötzlich dann etwas zu melden, wenn dem Bundeskanzler (eine wahrhaft feminine Form gab es leider noch nicht) das Vertrauen aberkannt wird, und sich in Folge dessen der Deutsche Bundestag auflösen muss. Dann darf auch der Bundespräsident endlich mal was sagen. Aber wann passiert das schon mal? Und selbst wenn es mal dazu kommen sollte - muss man sich für diesen lächerlich unwahrscheinlichen Etwafall von Staats wegen einen hoffnungslos überbezahlten und unterbeschäftigten Staatsdiener mit der lebenslangen Lizenz zum Luxusleben halten? Nein. Das muss man definitiv nicht.

Fazit

Stuttgart21 ist echt schlimm. Aber Bundespräsident ist noch schlimmer. Wann werden mündige Bürger endlich mal für die Abschaffung dieses Druckpostens hartnäckig protestieren?
-Carina Collany-

Sonntag, 22. Januar 2012

Wozu eigentlich ein Blog?


Zu den Marketingmaßnahmen 2012 – so hört man es aus Expertenrichtung – gehört das Bloggen. Wer also unternehmerisch im Netz präsent sein möchte, braucht einen Blog. Und warum?



Ein Blog ist eine erfrischend einfache Lösung (zumindest aus technischer Sicht), Kunden und Interessenten stets Neuigkeiten über Unternehmen, Dienstleistungen, Produkte etc. zu präsentieren. Und das nicht nur im geschriebenen Wort, sondern ganz praktisch und optisch aufgelockert auch mit Bildern oder Videos. Alle Veröffentlichungen im Blog werden automatisch archiviert und können anschließend leicht wiedergefunden werden.
Wenn ein Leser einen Blog interessant findet, dann kann er diesen abbonieren und erhält die neuesten Meldungen ganz automatisch. Es muss also keiner mehr ständig nachschauen, ob sich eventuell schon etwas im betreffenden Blog getan hat.

Der Leser kann mitmachen

Im Blog ist Interaktivität gefragt und das ist genau das Ziel unserer Zeit. Per Kommentarfunktion kann jeder seine Meinung öffentlich sagen, der Grundstein für durchaus anregende Diskussionen innerhalb des Blogs ist gelegt.

Eine Linkliste mit eigenen Lieblings-Links kann helfen, dass andere Blogger auf den eigenen Blog aufmerksam werden und es zum Austausch kommt.

Ganz praktisch ist ein Blog auch aus Suchmaschinensicht. Die Inhalte regelmäßig geführter Blogs sind binnen kürzester Zeit im Index der Suchmaschinen, vor allem Unternehmer-News sind auf diese Weise sehr schnell und großflächig verbreitet.

Das geschriebene Wort


Hauptinformationsträger im Blog bleibt das geschriebene Wort, das natürlich bestimmte Informationen punktgenau transportieren soll. Die Fähigkeiten oder der zeitliche Rahmen für diese durchaus anspruchsvolle Fähigkeit sind nicht jedem gegeben, daher lohnt ein Outsourcing für die gelungene Texterstellung. Das routinierte Autorenteam von www.ONLINETEXTE.com übernimmt diese Aufgabe sehr gern.

Donnerstag, 19. Januar 2012

BEISPIEL - BLOGTEXT: Nun doch: die Gesundheitskarte


Sie hätte schon vor Jahren kommen sollen, es gab allerdings immer wieder Verzögerungen. Die Rede ist von der „Gesundheitskarte“, die unsere bisherige Versicherungskarte der Krankenkasse ablösen soll. Damit es nicht wieder Verzögerungen und größere Probleme gibt, soll die neue Gesundheitskarte mit zunächst nur zwei Funktionen ausgestattet und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt durch Weiterentwicklungen ergänzt werden. Fortan soll die Karte zum Abgleich der persönlichen Daten zwischen Arztpraxis und Krankenkasse und als elektronische Signatur dienen.


Komplizierte Anwendungen fallen zunächst heraus

Die hohen Anforderungen, die ursprünglich an die Gesundheitskarte gestellt werden sollten, entfallen zunächst. Auf das elektronische Rezept für Medikamente oder die elektronische Patientenakte muss also zunächst verzichtet werden. Nach Meinung der kassenärztlichen Bundesvereinigung könnten diese Features jedoch im Laufe der Zeit – wenn das entsprechende Entwicklungsstadium es zulässt – „nachgerüstet“ werden.
Durch die zunächst schmale Ausstattung der Karte sollen die Softwarehersteller von Arztpraxen-Software dazu bewogen werden, rasch die Entwicklung der Softwarelösungen für die neuen Funktionen voranzutreiben. Auf diese Weise sollen auch Ärzte davon überzeugt werden, dass die neuen Funktionen nicht nur der Krankenkasse dienlich sind, sondern auch der eigenen Praxis.
Bis die neue Gesundheitskarte jedoch erstmals genutzt werden kann, wird es noch einige Monate dauern. Erste „Gehversuche“ soll es Anfang 2013 geben, der Regelbetrieb soll dann 2015 starten.

Nötige Voraussetzungen sind bereits geschaffen

Um die neue Karte verwenden zu können, sind Voraussetzungen nötig, die die Leistungserbringer und die gesetzlichen Krankenkassen bereits geschaffen haben. So wurde bereits der größte Teil aller Arzt- und Zahnarztpraxen und Krankenhäuser mit neuen Karten-Terminals versorgt, um mit der neuen Gesundheitskarte arbeiten können. Rund 85 Prozent aller Arztpraxen haben in den letzten Monaten eine Förderung zur Anschaffung dieser Lesegeräte gestellt.
Durch die entsprechenden Zulassungen der Krankenkassen zur Ausgabe der neuen Gesundheitskarten sind Ende 2011 bereits 95 Prozent aller Versicherten abgedeckt. Und auch die Vorgabe des Bundesgesundheitsministeriums dürfte zum Jahresende erfüllt sein: 10 Prozent der Versicherten mit einer neuen Karte auszustatten.

-Daniel D. Eppe-