In Sachen Datenschutz wird im Hause Google derzeit mit 60 Bestimmungen gearbeitet. Das soll sich schon in wenigen Wochen ändern, Google plant zu diesem Zweck eine völlig neue Datenschutzbestimmung, die sämtliche von Google bereitgestellten Dienste abdecken soll. Erste auffällige Konsequenz: Google kann noch mehr Daten von seinen Usern sammeln.
Es soll einfacher werden
Google argumentiert mit Vorteilen für den Nutzer. Durch die neuen Regelungen muss der Nutzer eben nicht für jeden der zahlreichen Dienste von Google neue Datenschutzbestimmungen studieren und diese dann akzeptieren, fortan wird einmal eine Bestimmung „abgearbeitet“, die dann für alle Dienste gilt.
Die neuen Bestimmungen gestatten es Google allerdings auch, mit den gesammelten Daten der Nutzer neue Schritte zu unternehmen und dafür sogar noch mehr Daten als bisher zu sammeln. Mit diesem Schritt sollen unter anderem die Ergebnisse bei der Google-Suche noch besser und genauer werden. Vor allem nicht eindeutige Suchanfragen wie „Pink“, „Puma“ oder „Golf“ sollen besser selektiert werden können.
Personenbezogene Werbung, wie sie Google heute schon schaltet, soll noch genauer und auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten sein.
Ganz neue Dienste will Google auch noch auf die Beine stellen, etwa eine Erinnerungsfunktion, die darüber informiert, wenn wir beispielsweise in Zeitnot bei Einhaltung eines Termins geraten. Der Dienst soll aus Standortbestimmung, Kalendereintrag und diversen Straßenverkehrsinfos errechnen können, wie lange wir noch bis zum Zielpunkt brauchen und entsprechend warnen bzw. informieren.
Transparente Nutzerdaten
Google verspricht allen Nutzern, die gesammelten Daten transparent zu verwenden. So soll es jedem Nutzer möglich bleiben, selbst zu bestimmen, was mit den eigenen Daten geschehen soll. Jeder soll so unter anderem die personenbezogene Werbung ausschalten können.
Google gibt ferner an, zu keiner Zeit Adressen oder sonstige Nutzerdaten an Dritte zu verkaufen.
Die angekündigten Änderungen werden natürlich insbesondere die Nutzer betreffen, die über ein Google-Konto verfügen und verschiedene Google-Dienste wie GMail, Kalender oder Google+ nutzen. Wer Google nur als reine Suchmaschine nutzt, ist von den Änderungen nicht betroffen.
-Daniel D. Eppe-

Wer Google nur als reine Suchmaschine nutzt, ist von den Änderungen nicht betroffen.
AntwortenLöschenSehr gut! Denn mehr als das soll dieses angeschwollene Monster auch nie für mich sein!
Viele klagen über Google, aber im endeffekt nutzen sie Google als Suchmaschiene. Keiner wird gezwungen sich bei Google anzumelden, deswegen sollte man keinen riesen Aufstand dagegen machen. Alle tuhen so, als wäre Facebook oder andere Sozialenetzwerke siecherer.
AntwortenLöschenLG irinchen