Sonntag, 29. Januar 2012
Wo man Unique Content nicht vergessen sollte
Dass doppelter Content, also Text, der an zwei oder mehreren Stellen einer Webseite, eines Blogs oder Co. auftaucht, für die Bewertung durch Google und andere Suchmaschinen ungünstig ist, hat sich wohl schon längst herumgesprochen. Unique Content ist in aller Munde und doch gibt es gewisse Fallen, bei denen man dann doch nicht an Unique Content denkt. Dann nämlich, wenn sich das geschriebene Wort nicht gleich dem Leser präsentiert, sondern sich im Background einer Webseite befindet. Gemeint sind hier die sogenannten Alt-Tags, die beispielsweise zur Beschreibung von Bildern verwendet werden.
Aus der Praxis: Fehlender Unique Content im Webshop
Wer einen Webshop betreibt, der nimmt möglicherweise auch einmal ein Produkt in mehrfacher Ausführung auf. Eigentlich geht es immer um das gleiche Produkt, lediglich die Farbgebung ist eine andere. Um die zugehörigen Bilder zu beschriften, kommen (und das ist ja eigentlich auch legitim) immer die gleichen Worte zum Einsatz, Unique Content ist das allerdings nicht. Google ist aber auch in diesem Bereich nicht zimperlich und entlarvt jede Form von doppeltem Content sofort. Es ist vorgekommen, dass sich nach Produktupdates in Onlineshops (bei denen die Alt-Tags auf eben diese Art und Weise bedient wurden) die Besucherzahlen binnen kürzester Zeit mehr als halbiert haben. Möglicherweise schon erreichte Top-Platzierungen bei der Google-Suche sind ebenfalls verloren und ziehen mitunter drastische wirtschaftliche Folgen nach sich. Mit Unique Content wär das nicht passiert.
Und wie geht man mit Alt-Tags richtig um?
Dieser für den Besucher einer Webseite unsichtbare Text dient als Beschreibung von eingebundenen Elementen, wie beispielsweise Bildern. Hilfreich sind diese Beschreibungen für blinde Menschen, da diese sich durch die Alt-Tags (wenn diese richtig verwendet wurden) über den Bildinhalt einer Webseite informieren können. Google ist sozusagen auch „blind“ ,zumindest was Bilder betrifft. Daher interessieren sich die Robots der Suchmaschine besonders für die Alt-Tags und lieben es zudem, wenn sie hier Unique Content vorfinden.
Um es Google nun recht zu machen (und ganz nebenbei auch für den Besucher eine gewisse Abwechslung zu bieten) sollte jede Bildbeschreibung und jeder zugehörige Alt-Tag einen einzigartigen, also Unique Content, darstellen.
Diese Aufgabe ist natürlich nicht immer ganz einfach, zumal diese Beschreibungen möglichst kurz ausfallen sollten. Wer sich die Aufgabe selbst nicht zutraut, kann auf die Erfahrung und das Know-how von Experten zurückgreifen, die täglich den von Google gewünschten Unique Content in allen Varianten erstellen. Der Draht zu diesen Textern führt über www.onlinetexte.com und endet mit Alt-Tags, die von Google belohnt werden.
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Hallo Herr Deppe,
AntwortenLöschenbitte verzeihen Sie meine Unkenntnis, aber woher kommt der Name Alt-Tags? Spielt das auf das Alter der Tags, also auf die bereits bestehende Dauer der Verfügbarkeit im Netz an, oder auf die ALT-Taste, oder auf das englische "ALTernative"? Ich kenne mich (noch) nicht so gut aus, würde aber durch Sie gerne dazulernen dürfen.
Mit besten Grüßen - eine neugierige Silversurferin
Hallo Silversurferin,
AntwortenLöschenAlt-Tags kommen tatsächlich von "Alternative" und betreffen Grafiken und Bilder. Sie stammen aus den frühen Zeiten des Internets, als Übertragungen langsam waren und viele Nutzer die Darstellung von Bildern in Webseiten aus diesem Grund deaktiviert hatten. Es handelt sich also um "Alternative Tags" (wenn man so will alternative beschreibende Worte = Tags) zum Bild. Alt-Tags sollten also weniger ein Bild nur beschreiben, sondern es ersetzen.
Streng nach HTML gibt es Alt-Tags eigentlich gar nicht, es müsste viel mehr von einem Alt-Attribut gesprochen werden, aber das ist ein anderes Thema...
Viele Grüße
Daniel Deppe
Herzlichen Dank Herr Deppe. Ihre Ausführungen waren sehr hilfreich für mich. Wieder was kapiert :-)
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