Sonntag, 25. Dezember 2011

So sieht's aus: Social Müdia bei Facebook und Co.


Der Boom um soziale Netzwerke wie Facebook und Co. für die gewinnbringende Nutzung in Unternehmen ist vorbei. Darüber sind sich Experten bereits so gut wie einig.
Was lange Zeit als die Zukunft hingestellt wurde, zeigt nun erste und echte Ergebnisse. Unternehmer, die Facebook, Google+ und Co. als wahre Umsatzmaschinen verstanden haben, sind regelrecht auf die Nase gefallen. Und auch bei den Nutzern, für die vor allem die Unternehmer den ganzen Aufwand überhaupt betreiben, ist das große Interesse verloren gegangen. Wie bei einem Kind, das schnell das Interesse an einem Spielzeug verliert, liegen Fanpages bei Facebook und Unternehmerseiten bei anderen sozialen Netzwerken vielfach ungeachtet brach. Selbst große Unternehmen bleiben auf der Strecke und haben minimale Fanquoten. 



Die falsche Einschätzung

Der Top-Umsatz mit sozialen Netzwerken (allen voran Facebook) ist im Allgemeinen ausgeblieben. Der Grund dürfte in erster Linie darin liegen, dass sich eben doch nicht genug potenzielle Kunden dort herumtreiben, wo man sie vermutet hat. Zudem haben viele User schlichtweg keine Lust, ständig mit irgendwelchen Unternehmen per Netzwerk zu interagieren (und das war nach Expertenmeinung der Schlüssel zum Erfolg) bzw. sich für jedes Unternehmen als Fan bei Facebook zu „outen“. Und nicht längst jeder Fan der Unternehmerseite bekommt auch die gewünschten Infos vom entsprechenden Unternehmen. Da solche Infos meist auf Dauer langweilen, bleibt der Fan zwar Fan, blendet die Posts des Unternehmens aber einfach aus.

Ist jetzt alles vorbei?

Nein, zumindest nicht für alle und jeden. Facebook und soziale Netzwerke im Allgemeinen können durchaus nützlich bleiben, wenn sich die eigene Zielgruppe dort auch aufhält. Entsprechende Marktforschung ist also unbedingt notwendig. Und wenn eine Facebook - Fanpage bzw. Unternehmerseite betrieben wird, dann ist Herzblut gefragt und echte interessante Information. Denn – und das muss jedem klar werden – soziale Netzwerke sind keine Marketingmaschinen, sondern dienen dem Informationsaustausch unter Menschen. Und genau so müssen auch Unternehmen agieren.

Der große Hype um Facebook und Co. ist vorbei, soziale Netzwerke werden aber bleiben. Wie der „Alltag“ um diese Netze demnächst aussieht, bleibt abzuwarten. Spannend wird es aber in jedem Fall.

4 Kommentare:

  1. Endlich traut sich mal jemand sagen, dass der Kaiser gar keine Kleider anhat ... wurde aber auch so langsam mal Zeit.

    Social Müdia - was für eine herrliche Wortschöpfung! Und ich hab schon gedacht, ich wäre der einzige, der bei dem Thema gähnen muss ;-)

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  2. Zu diesem höchst aktuellen und spannenden Thema möchte ich Hans-Peter Zimmermann wörtlich zitieren (siehe HPZs Power-Letter Nr. 190 (25.12.2011), Punkt 5.: Facebook, Twitter und Google Plus ade!):

    ++++++++ Zitat Anfang ++++++++

    "Jetzt ist es definitiv: Ich verabschiede mich von Facebook, Twitter und Google Plus und konzentriere mich in Zukunft auf die Dinge, die mir Spass machen: Das sind mein Blog, mein Newsletter und meine Podcasts. Sobald der Umzugs-Stress vorbei ist (ca. Ende April), werde ich wieder regelmässig Audio-Podcasts produzieren. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie toll das ist, wenn man lange Autofahrten mit inspirierenden Audio-Dokumenten verkürzen kann, und ich werde hier vermehrt meinen Teil zu Eurem Wohl beitragen.

    Warum ich Facebook den Rücken zukehre? Weil ich es das Unwassermännischste finde, was es gibt. Wo sind wir denn gelandet, wenn wir nur noch Dinge tun, die möglichst viele "Gefällt mir"-Klicks bringen? Ist unsere Selbstsicherheit so weit gesunken, dass wir uns ständig von anderen beurteilen lassen müssen, und erst noch von solchen, die wir zum grössten Teil gar nicht kennen? Wäre ein iPhone oder ein iPad jemals entstanden, wenn die Apple-Bosse bei Facebook nachgefragt hätten, ob den Leuten diese Idee gefällt? Für mich sind Facebook, Twitter und Google Plus ein letzter Versuch von ein paar Vertretern des alten Zeitalters, den Herdentrieb weiter zu pflegen. Aber der hat im Wassermann-Zeitalter nun gar nichts mehr verloren.

    Keine Sorge, ich will niemandem Facebook ausreden. ich fordere lediglich dazu auf, zu hinterfragen, ob Facebooken, Twittern und Googleplussen Spass macht? Wenn ja, weitermachen! Wenn nein, aufhören!"

    ++++++++ Zitat Ende ++++++++

    Online-Quellenangabe:
    http://www.hpz.com/hypnose-erfolgs-blog/2011/12/21/die-tage-von-facebook-twitter-und-googleplus-sind-gezahlt/

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  3. Den ganzen Powerletter gibts hier im Original:

    http://www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter190.html

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  4. Ich konnte Facebook noch nie leiden. Welt, sieh her, ich nehme ein Wannenbad, wem gefällt das? Sorry - das hab ich wirklich nicht nötig.

    Natürlich will auch ich das Facebooken niemandem verleiden, der da echt Spass dran hat. Warum auch? Chacqun à son goût. Aber wem ich welche Informationen über mich preisgebe, möchte ich bitte ganz und gar selbst bestimmen können. So weit das im Zeitalter des gläsernen Bürgers halt noch geht.

    In diesem Sinne gönne ich es Herrn Zuckerberg von ganzem Herzen, dass er mit privaten Bildern selbst zum Opfer seines Internet-Exhibitionismus geworden ist ;-)

    http://computer.t-online.de/mark-zuckerberg-facebook-datenpanne-offenbart-privatfotos/id_52138376/index

    Schadenfroh - Emma Pihl

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