Ein tiefer, erholsamer und ungestörter Schlaf ist ein wahrer Jungbrunnen. Das Gehirn hat jetzt die Gelegenheit, sich mit der Hilfe eines regen Traumlebens zu sortieren und zu ordnen. Die Haut, unser flächenmäßig größtes Organ, regeneriert sich beim süßen seligen Schlummern mit Erfolgsfaktor 10. Und wer an einer leichten Unpässlichkeit leidet, hat beste Chancen, sich im Rahmen einer freundlichen Bettruhe gesund zu schlafen. Es gibt also jede Menge gute Gründe, sich aufs Horchen an der Matratze und auf die aktive "Augenpflege" zu freuen. Dennoch lässt sich der Genuss an der guten Nacht mit ein paar kleinen Tricks noch weiter steigern. Und die werden jetzt gleich verraten.
Licht aus und Ruhe bitte!
Das Schlafzimmer muss ein Ort sein, wo man weder störende Geräusche noch unphysiologische Lichteinflüsse befürchten muss. Denn als Schlafender reagiert man erstaunlich empfindlich auf Sinnesreize jeder Art. So kann bereits das leise Ticken einer Uhr oder der Lichtschein von einer Laterne oder aus der Nachbarwohnung durch das Schlafzimmerfenster die Schlafqualität erheblich mindern. Auch Wecker mit kräftigen Leuchtanzeigen stören die Nachtruhe. Darum gilt: Alles, was tickt, klickt, oder vor der Zeit die Dunkelheit durchbricht, hat nachts im Schlafzimmer grundsätzlich nichts verloren.
Wohlgerüche für entspannten Schlaf
Der zarte Duft von Lavendel, von Rosenblüten oder wärmender Vanille ist wie ein Schlummerlied, das man sich von der eigenen Nase vortragen lassen kann. Um der wohltuenden Kraft dieser wonnigen Gerüche habhaft werden zu können, kann man sich wahlweise ein luxuriöses Kopfkissenspray oder spezielle Aromatherapie-Pflaster zulegen. Besonders wertgeschätzt von anspruchsvollen und feinen Nasen ist Benzoe-Tinktur in hochreiner Apothekenqualität. Der Duft liegt irgendwo zwischen dem beliebten spanischen Kräuterlikör "Cuarenta y Tres" (Likör 43) und Vanille, und wird mehrheitlich als ausgesprochen wärmend und emotional schützend empfunden. Strikt zu meiden sind dagegen stimulierende Gerüche wie beispielsweise Zitrus oder Pfefferminz. Erstaunlich viele Menschen haben ihre chronischen Einschlafstörungen allein dadurch in den Griff bekommen, in dem sie für die abendliche Mundhygiene auf alle Produkte mit Minzaroma strikt verzichtet haben.
Süße Glückshormone
Mit einem kleinen Stückchen Schokolade als Betthupferl schickt man das Glückshormon Serotonin an den Start, während die liebliche Süße ein herrliches Zufriedenheitsgefühl erzeugt. Wer dabei Angst um seine Zahngesundheit hat, sollte Markenschokolade bevorzugen, die mit Maltit statt mit Zucker gesüßt ist.
Sanfte Schlafmelodien
Leise plätschernde Waldbäche, zarte Vogelstimmchen, oder einfach nur das sanfte Rauschen des Meeres - solche entspannenden Naturklänge von der CD oder vom MP3-Player können Einschlafstörungen wegzaubern. Außerdem können sie leise Störgeräusche, die nun mal nicht eliminiert werden können, bestens kaschieren. Dazu passt vielleicht noch eine der Haut schmeichelnde Schlafbrille, die irritierende "Nachtlichter" zuverlässig aussperrt. Mit dieser Ausrüstung steht einem gesunden und melodiösen Abdriften in das Reich der Träume wohl nichts mehr im Weg.
Und noch ein Tipp zum Schluss für alle Evas: Kissen aus glatt glänzendem Seidensatin, hochfeiner schimmernder Seide oder Mikrofaser haben zwei große Vorteile. Zum einen nehmen sie der Gesichtshaut keine Feuchtigkeit weg, wenn man auf der Seite schläft. Und zum anderen können sie verhindern, dass sich des Nächtens lange Löwenmähnen heillos verknoten.
Mit diesen Tipps funktioniert nachhaltige Erholung buchstäblich im Schlaf. In diesem Sinne: Gute Nacht!
-Carina Collany-

Ich hab neulich was Tolles geschenkt gekriegt, das kann ich hier auch noch anfügen. Und zwar war das so ein Augenkissen aus feiner Baumwolle mit so einer tollen Gewürzmischung drin. Wenn man sich das auf die Augen legt, dann ist es schön dunkel und entspannt die Augen total und riecht auch noch schön. Echt klasse.
AntwortenLöschenRichtig gut schlafen zu können ist doch immer ein tolles Geschenk, finde ich jedenfalls.
Noch ein Tipp von mir, der allerdings nur im Hochsommer was taugt:
AntwortenLöschenWenn das Thermometer vor Hitze zu platzen droht, dann kann man seinen Schlafanzug ein paar Stunden ins Gefrierfach legen. Will man ihn dann zum Schlafen anziehen, ist er so angenehm kühl, dass man längst eingeschlafen ist, bevor man merkt, dass man vor Hitze eigentlich gar nicht schlafen kann.
Eisekalte Kühlelemente in kuscheligen Frotteewaschhandschuhen als Kälteflaschen im Bett sind auch eine gute Sache.
Aber damit warten wir wohl lieber den nächste Sommer ab.
Aus Lavendelblüten in Lebensmittelqualität (Teeladen, Reformhaus, Apotheke) kann man einen aromatischen Tee kochen, dessen Genuss einen sanften Schlaf beschert. Und man kann daraus auch einen Kaltauszug herstellen, der sich vorzüglich für lindernde Kompressen für müde und geschwollene Augen eignet. Lavendel ist toll!
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