Samstag, 24. September 2011

BEISPIEL-BLOGTEXT: IFA-Trend 2011: Internet und Fernsehen verschmelzen


Nachdem die Handys „smart“ geworden sind, sollen nun auch Fernsehgeräte zu „Smart-TVs“ werden. Was „smart“ in diesem Zusammenhang letztlich bedeuten soll, kann sehr frei interpretiert werden. Was allerdings auf der Internationalen Funkausstellung 2011 in Berlin besonders deutlich wurde: Internet und Fernsehen verschmelzen. Jede Menge neuer und auch durchaus interessanter Lösungen für die Umsetzung gibt es bereits.

Smart oder nicht?


Einige Hersteller werben ganz offensichtlich mit ihren „SmartTVs“, andere Hersteller benutzen diese Begrifflichkeit überhaupt nicht, bieten aber im Grunde dieselben Features an. „Smart“ meint im Grunde nicht nur das Zusammenfließen von Internet und Fernseher, sondern beschreibt zudem auch die gesamten Bereiche Medien, Information, Kommunikation und Community. Der Fernseher wächst also zu einer echten „Kommandozentrale“.

Fernsehen plus Medien

Natürlich lässt sich mit einem „SmartTV“ ganz konventionell fernsehen. Allerdings sollen moderne Geräte helfen, die richtigen Inhalte schnell zu finden. Möglich wird dies unter anderem durch verbesserte elektronische Programmzeitschriften (EPG). Eingebaute Hardware zur Aufzeichnung von Fernsehsendungen und zum anschließenden zeitversetzten Fernsehen löst die alten Verbindungen zu festen Sendezeiten.

Ein moderner „SmartTV“ kann zudem auf eigene Inhalte wie Filme, Musik oder Bilder zurückgreifen. Dabei spielt es keine weitere Rolle, ob diese Mediendaten auf dem heimischen Rechner hinterlegt sind, in der Cloud oder auf dem Smartphone. Video-on-Demand-Dienste bieten zudem für kleines Geld Fernsehunterhaltung auf Abruf. 



Information, Kommunikation und Community


Der Fernseher der nächsten Zukunft soll das ultimative Informationszentrum werden. So zeigt er nach dem Einschalten nicht mehr gleich ein Fernsehprogramm, sondern zunächst aktuelle Wetterdaten oder Nachrichten. Ganz nach Wunsch des Besitzers. Natürlich lässt es sich mit einem neuen „SmartTV“ hervorragend im Netz surfen. Per App wird eine Skype-Konferenz ohne Probleme möglich und auch der einfache Anschluss an soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Google+ ist selbstverständlich.

Smart kann jeder

Wer sich erst kürzlich einen Fernseher „ohne Smart“ zugelegt hat, muss dennoch nicht auf die neuen Möglichkeiten verzichten. Für recht kleines Geld lassen sich die „smarten“ Vorzüge der neuen Fernsehwelt einfach nachrüsten. Kleine Smart-Boxen übernehmen die Verbindung zum Internet und ermöglichen die Nutzung vieler Dienste über den heimischen Fernseher. Zahlreiche Blu-Ray-Player, DVB-Receiver oder aktuelle Spielekonsolen bringen ebenfalls die wichtigsten „smarten“ Grundfunktionen mit.

-Daniel D. Eppe-

1 Kommentare:

  1. Wau - Das sind ja schicke alte Schätzken da auf dem Bild ;-)

    Das waren noch Zeiten ... heute muss man schon studierter Informatiker sein, um an seinem Telefonfernseherradiorekorderdings überhaupt den AN-Schalter zu finden.

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