Das größte Glück ist es, sich in ein kuscheliges Bett legen und ungestört schlafen zu dürfen, wenn man rechtschaffen müde ist. Doch allzu viel Glück kann in diesem Zusammenhang auch träge und trübsinnig machen. Denn wer mehr schläft, als er eigentlich müsste, kann sich direkt in eine tief depressive Verstimmung hineinmanövrieren. Der Umkehrschluss ist interessanterweise auch zulässig, denn: Kontrollierter Schlafentzug hebt nachweislich sowohl die Laune als auch den Optimismus. Aber wie funktioniert der muntere Trick mit der Traumphase aus wissenschaftlicher Sicht? Und wie kann sich jeder Mensch diese biologischen Fakten mit schlafwandlerischer Sicherheit persönlich zunutze machen?
Der Serotoninspiegel macht den Unterschied
Der Botenstoff Serotonin ist der Schlüssel zum Geheimnis der guten Laune. Stark vereinfacht könnte man sagen: Wer zu wenig Serotonin im Blut hat, wird depressiv. Und wer einen hohen Serotoninspiegel hat, könnte vor guter Laune und voller strotzenden Selbstbewusstseins Bäume ausreißen. Wenn man sich also auf der Basis dieser einfachen Grundregel selbst etwas Gutes tun möchte, dann muss man nur dafür sorgen, dass das eigene Gehirn zu jeder Zeit in Serotonin baden kann, wenn es denn möchte. Und dorthin führen zwei verschiedene und jeweils ganz einfache und natürliche Wege:
1) Mood Food: Um Serotonin herstellen zu können, benötigt der Körper die Aminosäure Tryptophan. Dieser Eiweißbaustein kommt in vielen leckeren Lebensmitteln in beachtlicher Konzentration vor. Ernährt man sich also sehr bewusst bevorzugt von solchen Speisen, die die Tryptophanversorgung sicherstellen, dann stellt man die Basis der guten Laune her. Deshalb nennt man Cashews & Co. auch "Mood Food".
2) Serotoninabbau verhindern: Serotonin als Substanz wird im Hirnstoffwechsel buchstäblich verbraucht und abgebaut. Wenn es also gelingt, den Verbrauch und Verschleiß des Serotonins zu vermindern oder wenigstens zu verringern, dann steigt mit der "erschwindelten" Serotoninkonzentration auch die pure Lust am Leben. Doch wobei verheizt das Hirn im Normalbetrieb das meiste Serotonin? Ganz richtig: im Schlaf!
Wenig Schlaf - viel Spaß an der Freude
Jetzt wird die Rolle des Schlafes glasklar: Wer zu lange an der "Matratze horcht", verballert auch im Übermaß Serotonin, und steht anschließend schlecht gelaunt mit dem linken Fuß auf. Wer dagegen gar nicht erst zu Bett geht und mal eine Nacht durchmacht, rettet jede Menge des munteren Botenstoffes hinein in den nächsten Tag, und kann dann so richtig fröhlich und optimistisch durchstarten. Allerdings neigt man in diesem leicht euphorischen Zustand auch ein wenig zur Selbstüberschätzung, wie internationale Wissenschaftler inzwischen zeigen konnten. Darum sollte man mit seinem frisch aufgepegelten Selbstbewusstsein vielleicht nicht unbedingt eine Spielbank besuchen. Ansonsten aber ist eine gezielte "Wachtherapie" jedem zu empfehlen, der seinen miesen Gemütszustand mit gesunden Bordmitteln mal wieder fröhlich auf Vordermann bringen möchte.
Der Serotoninspiegel macht den Unterschied
Der Botenstoff Serotonin ist der Schlüssel zum Geheimnis der guten Laune. Stark vereinfacht könnte man sagen: Wer zu wenig Serotonin im Blut hat, wird depressiv. Und wer einen hohen Serotoninspiegel hat, könnte vor guter Laune und voller strotzenden Selbstbewusstseins Bäume ausreißen. Wenn man sich also auf der Basis dieser einfachen Grundregel selbst etwas Gutes tun möchte, dann muss man nur dafür sorgen, dass das eigene Gehirn zu jeder Zeit in Serotonin baden kann, wenn es denn möchte. Und dorthin führen zwei verschiedene und jeweils ganz einfache und natürliche Wege:
1) Mood Food: Um Serotonin herstellen zu können, benötigt der Körper die Aminosäure Tryptophan. Dieser Eiweißbaustein kommt in vielen leckeren Lebensmitteln in beachtlicher Konzentration vor. Ernährt man sich also sehr bewusst bevorzugt von solchen Speisen, die die Tryptophanversorgung sicherstellen, dann stellt man die Basis der guten Laune her. Deshalb nennt man Cashews & Co. auch "Mood Food".
2) Serotoninabbau verhindern: Serotonin als Substanz wird im Hirnstoffwechsel buchstäblich verbraucht und abgebaut. Wenn es also gelingt, den Verbrauch und Verschleiß des Serotonins zu vermindern oder wenigstens zu verringern, dann steigt mit der "erschwindelten" Serotoninkonzentration auch die pure Lust am Leben. Doch wobei verheizt das Hirn im Normalbetrieb das meiste Serotonin? Ganz richtig: im Schlaf!
Wenig Schlaf - viel Spaß an der Freude
Jetzt wird die Rolle des Schlafes glasklar: Wer zu lange an der "Matratze horcht", verballert auch im Übermaß Serotonin, und steht anschließend schlecht gelaunt mit dem linken Fuß auf. Wer dagegen gar nicht erst zu Bett geht und mal eine Nacht durchmacht, rettet jede Menge des munteren Botenstoffes hinein in den nächsten Tag, und kann dann so richtig fröhlich und optimistisch durchstarten. Allerdings neigt man in diesem leicht euphorischen Zustand auch ein wenig zur Selbstüberschätzung, wie internationale Wissenschaftler inzwischen zeigen konnten. Darum sollte man mit seinem frisch aufgepegelten Selbstbewusstsein vielleicht nicht unbedingt eine Spielbank besuchen. Ansonsten aber ist eine gezielte "Wachtherapie" jedem zu empfehlen, der seinen miesen Gemütszustand mit gesunden Bordmitteln mal wieder fröhlich auf Vordermann bringen möchte.
Diesem Artikel wäre aus meiner Sicht noch hinzuzufügen, dass sich beginnende Depressionen auch sehr oft durch Störungen beim Einschlafen und/oder Durchschlafen bemerkbar machen. Deshalb fragen Psychiater diese Symptome auch immer ab. Mit diesem "nicht schlafen wollen" versucht der Körper wohl, sich selbst zu helfen, so lange er noch kann. Ein spannendes Thema, wie ich finde. Spannend auch, wo ich es gefunden habe ;-) nämlich hier. Schon interessant, was für Blumen man bisweilen an des Netzes Wegesrand entdecken kann ...
AntwortenLöschenBeste Grüße - Emma