Trägt man das Grundrecht und die Lust auf freie Meinungsäußerung in das Web 2.0, dann entsteht automatisch ein mit Leidenschaft betriebenes Blog. Und das wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. Denn eine Wut, die man sich als "Wutbürger" mit schriftstellerischem Eifer via Blog von der Seele schreiben kann, lässt jede hochgekochte Systole und Diastole wieder ganz entspannt in den grünen Bereich zurückgleiten.
Mit dem Blog Dampf ablassen
Solange es im geharnischten Text nicht persönlich oder schmutzig wird, ist das regelmäßig gepflegte Blog das beste Mittel, um das Platzen des eigenen Kragens zu verhindern. Im privaten Blog darf nämlich kräftig geschimpft werden, wenn die unfasslichen Erlebnisse und Ereignisse auf keine Kuhhaut mehr gehen. Gleichzeitig können diese Blitzlichter aus dem prallen Leben dazu führen, dass sich die Besucher des Blog zum Kommentieren motiviert fühlen. Und plötzlich erfährt der Blog Betreiber, dass er nicht der einzige ist, der sich über die miesen Machenschaften seiner Telefongesellschaft, seiner Versicherungsagentur oder seines Logistikunternehmens geärgert hat.
Per Blog zu mehr bürgerlichem Engagement
Ein Blog lässt sich auch dazu nutzen, offensichtliche Ungerechtigkeiten oder Missstände nicht nur anzuprangern, sondern auch zu bekämpfen. So gibt es beispielsweise einige Blog Betreiber, die auf eigene Faust nach Unfall- oder Tatzeugen fahnden, und somit das Web 2.0 zum legitimen Urenkel des seligen "Schnapp-Ede" machen. Und es gibt auch Blog Betreiber, die sich das Enttarnen und Bloßstellen delikater politischer oder journalistischer Winkelzüge zur persönlichen Aufgabe gemacht haben. Ein solches Blog wird auch als "Watchblog" bezeichnet. Wer dazu ein aussagefähiges Blog Beispiel wünscht, findet auf bildblog.de reichlich Lesestoff.
Auch viele Autoren von www.onlinetexte.com schreiben sich ihren Frust in der Form flammender Texte von der Seele. Wer mag, darf hier gerne ein paar Anleihen für die eigene Blog Gestaltung nehmen. Aber nur, solange der Vorrat an gesellschaftskritischem Unique Content reicht.
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